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Einladung zum Firmenlauf 2018

Firmenläufe motivieren Mitarbeiter seit Jahren, sich neben der Arbeit fit zu halten. „Gesunde Firmen laufen länger“, lautet deshalb auch das Motto des Events. Dabei geht es nicht nur um Bewegung und Sport. Es geht auch darum gemeinsam Spaß zu haben, Kollegen besser kennen zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen.

So sieht das auch Felix Mayerhöfer. De 36-Jährige findet im Laufen einen perfekten Ausgleich zum fordernden Job. Begonnen hat er nach einer Fußballverletzung ganz langsam. Mittlerweile ist er Weltrekordhalter. Wenn er sportlich aktiv wird, zieht er normalerweise kurze Hosen und Funktionsshirt an, schlüpft in die Laufschuhe und legt los. Etwas anders  sah das Ende April 2017 aus: den Weltrekordbeim Hamburg Marathon lief Felix Mayerhöfer im Business Anzug.

„Nichts für mich!“, denken Sie? „Es muss nicht immer Leistungssport sein!“, versichert Mayerhöfer. Den Spagat zwischen Sport und Arbeit, den meistert der 36-jährige mit Bravour. Grund genug, um uns mit ihm darüber zu unterhalten.

Hallo Herr Mayerhöfer,

im letzten Jahr holten Sie sich den Weltrekord im Business Anzug. Wie schafft man solche Leistungen als Berufstätiger?

Es ist nicht immer einfach Training und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Als Lehrer habe ich den Vorteil mir meine Zeit frei einteilen zu können. Da wird die Korrektur oder die Stundenvorbereitung schon mal auf den Abend oder auch auf das Wochenende verschoben. Dennoch ist es nicht immer leicht, sich nach einem stressigen Schultag zu motivieren und die Laufschuhe zu schnüren. Aber meistens gelingt es mir ganz gut.

Im Sport muss es nicht unbedingt immer nur um Bestzeiten gehen, sondern eher darum, Trainingszeit als willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag zu nutzen, mit Kollegen und Gleichgesinnten auch einmal außerhalb des Büros zu kommunizieren und neue Kontakte zu knüpfen. Was bedeutet das Laufen für Sie?

Laufen ist für mich zum Einen die Möglichkeit den Kopf absolut frei zu bekommen. Man zieht die Schuhe an und schon geht’s los. Das ist die beste Art für mich runterzukommen. Wenn ich nach Hause zurückkomme, sind alle Sorgen und Probleme vergessen und ich kann mich mit neuer Kraft auf die weiteren Aufgaben stürzen. Andererseits mag ich es auch, mich bei Wettkämpfen mit anderen Läufern zu messen. Wenn man über die Ziellinie läuft ist das einfach nur ein Wahnsinns-

Gefühl.

Außerdem finde ich es schön, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit altbekannten Lauffreunden auszutauschen.

Es muss nicht immer gleich ein Marathon sein. Viele Läufe richten sich mit Streckenlängen von rund fünf Kilometern auch an Hobbysportler. Wie kamen Sie zum Laufsport und erinnern Sie sich an Ihr erstes Event?

Früher, beim Fußball, war ich schon immer derjenige, der am Platz die meisten Kilometer abgespult hat. Nach einer Knieverletzung habe ich meine Karriere aber dann beendet und mich voll auf das Laufen konzentriert. Mein erster richtiger Wettkampf war 2007. Das Laufvirus hat mich

bis heute nicht mehr losgelassen.

Was ist Ihr Tipp in Sachen Training für Läufer, die vielleicht das erste Mal hinter einer Startlinie stehen?

Vor allem sollten Spaß und Freude an der Bewegung im Vordergrund stehen. Verabreden Sie sich mit Freunden oder Kollegen – in der Gruppe macht es einfach am meisten Spaß und der innere Schweinehund hat es schwerer, sich zu Wort zu melden. Auch eine gewisse Nervosität vor dem

eigentlichen Wettkampf ist ganz normal und gehört dazu, lassen Sie sich nicht verunsichern. Genießen Sie den Lauf, saugen Sie die Eindrücke an der Strecke auf und freuen Sie sich auf den Zieleinlauf!